Nur einen Tag nach der offiziellen Weltpremiere habe Mercedes-Benz die Bestellbücher für den lang erwarteten VLE (VLE steht für Variable Limousine E-Klasse) geöffnet, berichtet der ADAC. Im Konfigurator taucht er allerdings noch nicht auf. Lange kann das aber nicht mehr dauern, denn es ist offiziell im Vorfeld der Premiere kommuniziert worden, dass die Bestellfreigabe für die VLE im Frühjahr 2026 erfolgt. Die Preisliste fängt bei 79.000 Euro für das zunächst bestellbare Modell VLE 300 an. Schon im Sommer 2026 sollen die ersten Exemplare zu den Kunden rollen. Der vollelektrische Nachfolger der V-Klasse markiert einen Wendepunkt für die Van-Sparte der Stuttgarter und setzt konsequent auf Luxus und modernste Elektro-Technologie.
VAN.EA-Plattform ermöglicht neue Bestwerte
Basierend auf der neuentwickelten VAN.EA-Architektur verabschiedet sich Mercedes vom reinen Nutzfahrzeug-Image. Der VLE wird als „Grand Limousine“ positioniert und zielt auf die prestigeträchtige Oberklasse ab. Technisches Herzstück ist die 800-Volt-Anlage, die nicht nur ultraschnelles Laden ermöglicht, sondern in Kombination mit hocheffizienten Batterien Reichweiten von über 700 Kilometern (WLTP) erzielen soll.
Preisgefüge: Luxus hat seinen Preis
Der Einstieg in die neue VLE-Welt beginnt beim VLE 300 zu einem Listenpreis von rund 79.000 €. Wer Wert auf Allradantrieb und maximale Performance legt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen: So wird der VLE 400 4MATIC, der nach dem VLE 300 auf den Markt kommt und Im Herbst 2026 zu den Kunden rollt, ab 94.000 Euro kosten.
Die luxuriöse Exclusive Line soll inklusive Vollausstattung, Kinobildschirm im Fond und Hyperscreen an der Marke von 134.000 € kratzen. Aber wer den VLE haben möchte, muss nicht unbedingt sechsstellig sein Konto belasten - er muss nur auf das später auf den Markt kommende Einstiegsmodell warten. Das heißt dann VLE 250 und wird für knapp 68.000 Euro zu haben sein.
Interieur-Revolution: Das Wohnzimmer mit Hyperscreen
Besonderes Aufsehen erregt das Cockpit: Erstmals hält der aus den Limousinen bekannte Hyperscreen Einzug in einen Van. Für die Passagiere im Fond wurde zudem ein optionales Entertainment-System entwickelt, das mit einem ausfahrbaren Großbildschirm echtes Kino-Feeling verspricht.
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