Die ADAC Pannenstatistik 2026 analysiert die Pannendaten der zulassungsstärksten Fahrzeuge in Deutschland. Insgesamt wurden 158 Modelle von 27 Herstellern berücksichtigt, sofern sie über mindestens zwei Jahre hinweg zwischen dem ersten und zehnten Jahr mehr als 7.000 zugelassene Fahrzeuge im Bestand hatten.
Grundsätzlich steigt die Pannenwahrscheinlichkeit mit dem Fahrzeugalter, allerdings hat sich dieser Effekt abgeschwächt: Während ein zehn Jahre altes Auto 2015 noch eine Ausfallquote von 6,5 % hatte, lag sie 2025 nur noch bei 3,1 %. Gleichzeitig werden Fahrzeuge immer älter (durchschnittlich knapp 14 Jahre bei Pannen), weshalb die Einsätze des ADAC auf rund 3,7 Millionen (+1,6 %) gestiegen sind.
Elektroautos sind über alle Altersklassen hinweg deutlich zuverlässiger als Verbrenner. Ein vier Jahre altes E-Auto kam 2025 auf eine Pannenkennziffer (PKZ) von 6,5, während gleich alte Verbrenner bei 12,5 lagen. Grund ist die geringere Zahl verschleißanfälliger Bauteile. Häufigste Pannenursache bleibt jedoch bei allen Antriebsarten die 12V-Batterie (fast 50 % der Fälle). Bei Elektroautos treten zusätzlich überdurchschnittlich viele Probleme im Bordnetz auf.
Zu den zuverlässigsten dreijährigen Modellen zählen der BMW i3 (PKZ 0,4) und das Tesla Model 3 (0,7). Unter den Verbrennern schneiden Mini und BMW X2 (beide 0,8) besonders gut ab. Auch mehrere Mercedes-Modelle gehören zu den besten ihrer Klasse: Mercedes-Benz A-Klasse, Mercedes-Benz B-Klasse, Mercedes-Benz EQA, Mercedes-Benz GLB, Mercedes-Benz GLE sowie der Sprinter.
Als besonders pannenanfällig gelten der Toyota C-HR sowie die Toyota-Modelle RAV4, Yaris (Cross) und Corolla. Bei den Elektroautos fällt der Hyundai IONIQ 5 durch vergleichsweise hohe Pannenzahlen auf.
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